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Wie der Zentralrat der Juden mitteilt, wird er wegen revisionistischer Behauptungen zweier Funktionsträger seine Mitgliedschaft im Stiftungsrat ruhen lassen und eventuell ganz niederlegen. Bei den kritisierten Positionen handelt es sich unter anderem um die Relativierung der Alleinschuld Deutschlands am Zweiten Weltkrieg. Auf Seiten der faktisch von der Bundesregierung kontrollierten Stiftung habe es hinsichtlich der erwähnten Funktionsträger trotz öffentlicher Diskussionen keinerlei "nennenswerte substanzielle Bewegung" gegeben; deshalb sehe sich der Zentralrat der Juden gegenwärtig nicht mehr in der Lage, im Stiftungsrat mitzuwirken, stellt Generalsekretär Stephan Kramer fest. Tatsächlich verantworten noch weitere Funktionsträger der Stiftung geschichtsverfälschende Behauptungen; so heißt es unter Berufung auf den Autor einer Zeitschrift der extremen Rechten auf der Internetpräsenz des BdV-Landesverbandes Hessen, dessen Vorsitzender ebenfalls dem Stiftungsrat angehört: "Benesch rief 1945 zum Massenmord an der deutschen Bevölkerung auf". Offenkundige Inkompetenz und revisionistische Bestrebungen haben bereits in der Vergangenheit mehrere bekannte Historiker zum Rückzug aus den Stiftungsgremien veranlasst. Berlin hält trotz des erneuten Debakels an der Stiftung fest.</span> 				<a class="teaserlink_feed_3" href="http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57890" target="_self">mehr</a><br style="clear:both"/></div></div><div class="teaseritem_feed_3"><a href="http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57889" target="_self"><div class="teaseritem_title_feed_3">Die neue Lateinamerika-Offensive</div></a><div><span class="teasertext_feed_3">(Eigener Bericht) - Mit einem "Wirtschaftstag" setzt das Auswärtige Amt am heutigen Dienstag seine gestern gestartete Botschafterkonferenz fort. Dabei stehen die mehr als 200 Leiter deutscher Auslandsvertretungen 1.100 geladenen Unternehmern sowie Verbandsfunktionären der deutschen Wirtschaft für Ratschläge und Kontaktvermittlung zur Verfügung. Der "Wirtschaftstag" ist eine der größten Veranstaltungen zur Förderung der deutschen Außenwirtschaft. Im Mittelpunkt steht dieses Jahr Lateinamerika. Am 4. August hat die Bundesregierung ein neues Lateinamerika-Konzept verabschiedet, das den deutschen Einfluss im "Hinterhof" der Vereinigten Staaten deutlich stärken soll. Das Papier nimmt in wesentlichen Teilen Forderungen auf, die die deutsche Wirtschaft zu Jahresbeginn in einem Lateinamerika-Dokument zusammengefasst und den zuständigen Stellen in Ministerien und Parlament übermittelt hat. Der Realisierung des neuen Lateinamerika-Konzepts dient unter anderem die Schwerpunktsetzung der diesjährigen Botschafterkonferenz. Bemühungen um bessere Wirtschaftskontakte und größeren Einfluss in Lateinamerika unternimmt Berlin bereits seit Jahren immer wieder - bislang mit mäßigem Erfolg.</span> 				<a class="teaserlink_feed_3" href="http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57889" target="_self">mehr</a><br style="clear:both"/></div></div></div>');
